Die Blaze 2.0 über Deiner Korrekturbrille
OTG steht für «Over The Glasses». Die Blaze 2.0 hat seitliche Aussparungen für die Bügel Deiner Korrekturbrille und innen genug Tiefe, damit die Fassung nicht gegen das Glas der Skibrille drückt. Hier findest Du heraus, ob Deine Fassung darunter passt.
-
14 cm
Breite Deiner Fassung
Korrekturbrillen bis rund 14 cm Breite passen in der Regel darunter, wenn die Bügel nah am Kopf liegen. Details
-
18 cm
Schläfe bis Schläfe
Bei rund 18 cm Aussenbreite reicht die Blaze 2.0 seitlich idealerweise bis an Deine Schläfen oder minim darüber hinaus. Passform-Guide
-
10 cm
Sichtfeld und Helmschirm
Das Sichtfeld ist bis zu 10 cm hoch. Die Rahmenoberkante soll dem Helmschirm folgen: Passt ein Finger dazwischen, ist die Kombination nicht ideal. Passform-Guide
Passt meine Fassung darunter?
Vier Punkte entscheiden, ob Deine Korrekturbrille unter die Blaze 2.0 passt. Die Zeichnung zeigt beide Brillen von vorn und von oben.
Worauf es bei der Fassung ankommt
- Miss Deine Fassung von Bügel zu Bügel. Aussen an der breitesten Stelle, von Bügelaussenkante zu Bügelaussenkante.
- Bis rund 14 cm passt sie in der Regel darunter. Vorausgesetzt, die Bügel liegen nah am Kopf. Die Blaze 2.0 selbst misst aussen rund 18 cm.
- Die Gläser dürfen sich nicht berühren. Zwischen Korrekturglas und Skibrillenglas muss Luft bleiben – Kontakt bedeutet Kratzer auf beiden Gläsern.
- Die Bügel dürfen nicht gegen die Schläfen drücken. Zieh das Band deshalb nur so fest, dass beim Kopfschütteln nichts verrutscht – keinen Millimeter fester.
Die Anprobe in fünf Minuten
Nimm Deine eigene Korrekturbrille und Deinen eigenen Helm. Nur so sagt die Anprobe etwas aus.
- Trag die ganze Kombination. Korrekturbrille, Helm und Skibrille zusammen – das Band gehört aussen über den Helm.
- Prüf, ob sich die Gläser berühren. Wenn ja, gibt es feine Kratzer auf beiden Gläsern und die Anti-Beschlag-Schicht leidet.
- Zieh das Band nur so fest wie nötig. Zu straff presst es die Bügel in die Schläfen, und nach einer Stunde tut Dir der Kopf weh.
- Schüttle den Kopf. Seitlich sowie vor und zurück. Verrutscht etwas, sitzt die Kombination noch nicht richtig.
Warum es bei Brillenträgern schneller beschlägt
Mit Korrekturbrille sitzen vier statt zwei Flächen im Luftstrom: Aussen- und Innenseite des Skibrillenglases plus beide Seiten Deiner Korrekturgläser. In der Praxis beschlägt meist die Korrekturbrille zuerst, nicht die Skibrille – sie liegt näher an der aufsteigenden Atemluft.
- Lass Buff oder Halstuch unter dem Rahmen der Skibrille enden – schieb es nie über die Nase unter den Rahmen. Sonst steigt die warme Atemluft direkt in die Skibrille.
- Halt die Belüftungsöffnungen frei – von Mütze, Kapuze und Helmschirm.
- Behandle im Zweifelsfall die Korrekturbrille mit einem Antibeschlagmittel, nicht die Skibrille.
- Schieb die Skibrille nicht auf den Helm hoch, wenn es schneit oder Du an der Bergstation stehst. Nasser Schaumstoff ist oft die Ursache für Beschlag am Nachmittag.
Drei typische Fehler
- Die breiteste Fassung mitgenommen. Wenn Du die Wahl hast, nimm zum Skifahren die Korrekturbrille mit der schmalsten Fassung und den dünnsten Bügeln, die Du besitzt.
- Den Helm vergessen. Wer ohne Helm anprobiert, merkt es nicht: Ein Helm, der die Skibrille leicht nach unten schiebt, überträgt diesen Druck direkt auf die Fassung Deiner Korrekturbrille.
- Innen gewischt. Feuchtigkeit innen mit einem Mikrofasertuch nur tupfen, nie wischen. Erst wenn das Glas vollständig trocken ist, darfst Du Flecken vorsichtig entfernen.
Was in der Box liegt
Die Blaze 2.0 kommt mit zwei Gläsern und einem Etui. Beide Gläser sind zylindrisch geformt und werden magnetisch gewechselt, ohne Werkzeug. Das Low-Light-Glas mit 76 % Lichtdurchlässigkeit liegt jeder Farbvariante bei – Du deckst Sonne und Schneefall mit einer Skibrille ab.
Blaze 2.0
CHF 219.00 inkl. MWST · Skibrille mit zwei Gläsern, über der Korrekturbrille tragbar.
Zur Blaze 2.0Alle Masse, die Filterkategorien und den Helm-Check findest Du im Passform-Guide. Unsicher, ob Deine Fassung passt? Schreib uns an info@vertical-unit.com – am besten mit der gemessenen Breite Deiner Fassung.